Acimall: Italienische Maschinenhersteller schließen sich zusammen




Acimall: Italienische Maschinenhersteller schließen sich zusammen














Der Verband der italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller Acimall schließt sich mit Verbänden verwandter Branchen zum Confindustria Macchine zusammen. Logo: Acimall



Der Verband der italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller Acimall (Mailand/Italien) schließt sich mit den Verbänden verwandter Industriesparten zu einem Großverband zusammen, der den Namen Confindustria Macchine tragen wird. Wie Acimall mitteilt, wurde dies auf der Generalversammlung am 3. Juni in Baggiovara (Modena) am Sitz der "Schwester"-Verbände Acimac und Ucima beschlossen.


Neben Acimall werden dem neuen Verband Acimac (Technologien für Keramik), Amaplast (Kunststoffmaschinen) und Ucima (Verpackungstechnologie) angeschlossen sein. Wie es in einer Stellungsnahme weiter heißt, will Acimall auf diesem Weg seinen Mitgliedern neue Dienstleistungen anbieten und vor allem eine neue Vision präsentieren. Diesen Vorteil sehen auch die Industrievertretungen der anderen Sparten in dem Zusammenschluss.


Die Versammlung genehmigte laut Acimall-Angaben einstimmig den Vorschlag des Vorstands, den Prozess zur Gründung der Federazione Confindustria Macchine per ceramica, legno, plastica e gomma, imballaggio e confezionamento (Verband der Industrie für Keramik-, Holz-, Kunststoff- und Gummimaschinen, Verpackungsmaschinen) fortzusetzen. Der neue Verband soll nicht nur innerhalb des italienischen Industrieverbandes Confindustria eine größere Rolle spielen, sondern auch im politischen und wirtschaftlichen Leben Italiens. Mit etwa 1.300 Unternehmen und 70.000 Beschäftigten sowie einem Gesamtumsatz von 19 Milliarden Euro, von denen mehr als 75 Prozent im Export erwirtschaftet werden, leistet der Zusammenschluss künftig einen wichtigen Beitrag zur italienischen Handelsbilanz.


"Es ist an der Zeit, neue Entscheidungen zu treffen, die den Herstellern von Technologien helfen, sich mit intelligenteren Produkten auf einem immer wettbewerbsintensiveren Markt zu behaupten", sagte Acimall-Präsident Enrico Aureli, einer der ersten Unterstützer dieses ehrgeizigen Projekts. "Die Partnerschaft mit Acimac, Amaplast und Ucima - und wir sind zuversichtlich, dass sich weitere Verbände der Federmacchine-Galaxie anschließen werden, mit denen wir zusammenarbeiten werden - wird uns helfen, unsere Positionen in einem zunehmend globalen Szenario noch wirksamer zu vertreten, in dem der Herausforderung durch China und andere Schwellenländer mit gleichen Regeln für alle begegnet werden muss. Und nicht nur das: Gemeinsam werden wir umfassendere Antworten auf das herausfordernde Thema des grünen Wandels unserer Unternehmen und die zahlreichen neuen Fragen geben, denen sich unsere Unternehmer in einer Welt stellen müssen, die immer komplexere Herausforderungen bietet".


Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, wurde auf der Generalversammlung die Jahresbilanz 2023 genehmigt und auch die Bilanz des Tochterunternehmens Cepra, das für den oprativen Bereich und u. a. für die Durchführung der Messe Xylexpo zuständig ist, den Mitgliedern vorgelegt.




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