Blanco: Erweiterung des Standorts Sinsheim




Blanco: Erweiterung des Standorts Sinsheim














Das Gelände in Sinsheim mit den hinzugekauften Flächen (blau markiert). Photo: Blanco



Der Spülenhersteller Blanco (Oberderdingen) erweitert seinen Produktionsstandort Sinsheim durch Zukauf von rund 3.000 Quadratmeter Grundstücksfläche auf nun insgesamt mehr als 25.000 Quadratmeter. Wie das Unternehmen mittielt, ist ein entsprechender Vertrag, der auch die Übernahme der auf der Fläche befindlichen Gebäudeteile vorsieht, kürzlich unterzeichnet worden. Über die Kaufsumme vereinbarten Verkäufer und Käufer Stillschweigen.


Mit dieser Maßnahme will das Unternehmen seinen Hauptstandort mit dem angrenzenden Gelände verbinden und so einen geschlossenen Werkscampus errichten. Mit dem Erwerb baut Blanco seine Gewerbefläche im Industriegebiet „In der Au“ in Sinsheim um rund 1.700 Quadratmeter auf insgesamt rund 16.000 Quadratmeter aus.


COO Holger Stephan sieht in der Erweiterung des Werksgeländes in Sinsheim ein wichtiges Signal für die Zukunft der Composite-Produktion und Herstellung von hochwertigen Komponenten für den Küchenwasserplatz: „Die Investition in die Vergrößerung des Werkscampus ist nicht nur ein Beleg für die Wichtigkeit des Standortes Sinsheim. Wir stärken mit diesem Schritt auch unseren internationalen Produktionsverbund für die Herstellung von Silgranitspülen- und becken als Teil der BLANCO UNIT.“ Das Unternehmen betreibt neben Sinsheim weitere Standorte für die Herstellung von Composite-Produkten in Most (Tschechien) und Toronto (Kanada).


Mit der hinzugewonnenen Fläche sowie den darauf befindlichen Werkshallen plant Blanco, die Lagerung und Konfektionierung von Stapel-Transportverpackungen der Produkte im Laufe des kommenden Jahres direkt in Sinsheim abwickeln zu können. Darüber hinaus gewinnt das Unternehmen Parkfläche für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzu.


Werksleiter Stefan Hintermayer beurteilt die Zukunftsperspektiven für den Standort Sinsheim vor diesem Hintergrund positiv: „Durch das geplante Insourcing von bisher nicht am Standort erbrachten Leistungen erhöhen wir die Fertigungstiefe am Standort, wir werden schneller und flexibler. Zudem sind wir in der Lage, den heute schon hohen Sicherheitsstandard weiter zu verbessern, da wir nun eine zusammenhängende Fläche bewirtschaften.“ Im Fokus steht zunächst die nutzungsgerechte Aufbereitung der hinzugewonnenen Flächen.


Am Standort Sinsheim produziert das in Oberderdingen ansässige Unternehmen seit 1990 Spülen und Becken aus Verbundwerkstoff vorwiegend für den deutschen und europäischen Markt. Aktuell beschäftigt das Unternehmen dort rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.




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