CSIL: Globale Möbelproduktion bei über 400 Mrd. US-Dollar

Möbelproduktion: Vom Handwerk zur Milliarden schweren Industrie.






Am 13. April 2016 haben Experten des VDM mit ihren Kollegen aus Europa, USA und China auf dem World Furniture Outlook Seminar im Rahmen des Mailänder Salone del Mobile (Italien) über die wirtschaftliche Lage der Möbelindustrie und die aktuellen Handels- und Konsumtrends in den jeweiligen Ländern diskutiert. Zudem stellten die Experten ihre Wirtschaftsprognosen für das kommende Jahr vor. Nach Berechnungen des CSIL-Instituts ist die weltweite Möbelproduktion im Jahr 2015 auf über 400 Mrd. US-Dollar gestiegen.


USA als Motor


Dabei entfällt mehr als die Hälfte des Produktionsvolumens mit 55% auf Asien, gefolgt von Europa mit 26%, Nordamerika mit 14% sowie Süd- und Mittelamerika und Afrika mit jeweils 2%. Der weltweite Möbelhandel wird laut Prognose im Jahr 2016 um 1% auf 131 Mrd. US-Dollar und im Jahr 2017 um weitere 5%auf 138 Mrd. steigen.

Der größte Möbelimporteur weltweit sind nach wie vor die USA, gefolgt von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Kanada. Vor allem die aktuell gute konjunkturelle Entwicklung in den USA dürfte sich positiv auf die Entwicklung der weltweiten Möbelnachfrage im laufenden Jahr auswirken.






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