Egger mit leichtem Umsatzzuwachs
Ein neues Verwaltungsgebäude stellt eine der größten Wachstumsinvestitionen im Geschäftsjahr 2013/14 dar. Photo: Egger
Die Egger Gruppe (St. Johann i.T./Österreich) erzielte im Geschäftsjahr 2013/14 (30. April) einen konsolidierten Umsatz von 2,22 Mrd. Euro und ein EBITDA von 312 Mio. Euro (+3%). Dies hat der Holzwerkstoffproduzent heute in seiner Jahres-Pressekonferenz am Stammsitz in St. Johann in Tirol bekannt gegeben. Wie weiter mitgeteilt wurde, trugen zum Umsatzplus von 1,7 % vor allem Umsatzsteigerungen in Großbritannien und im Bereich Building Products (OSB und Schnittholz) bei. Diese Bereiche hätten nach Angaben von Egger die teils währungsbedingten rückläufigen Umsätze in Russland und im Bereich Fußboden kompensiert.
Die Investitionen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 207 Mio. Euro. Der Ausbau des Stammsitzes der Gruppe in St. Johann mit einer Kurztakt-Beschichtungsanlage der neuesten Generation, einem Hochregallager sowie einem Verwaltungsgebäude stellte die größte Investition im Geschäftsjahr dar. Derzeit laufen die Bauarbeiten für das Hochregallager und das Verwaltungsgebäude auf Hochtouren Das Hochregallager wird im November 2014 in Betrieb genommen, das neue Verwaltungsgebäude wird im Frühjahr 2015 bezogen.
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich im Berichtszeitraum um rund 2 % auf gruppenweit 7.215 eigene Mitarbeiter (im Jahresschnitt 2013/14).
Für die Gesamtentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 zeigte sich die Egger Gruppenleitung auf der Pressekonferenz vorsichtig optimistisch. In den wesentlichen Absatzmärkten in West- und Osteuropa erwartet sie eine Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Situation oder moderates Wachstum und rechnet daher in den produzierenden Werken der Länder Deutschland, Österreich, Frankreich und Rumänien mit stabilen bzw. leicht wachsenden Umsätzen.
