Fimma + Maderalia 2026: Gezielte Ansprache von Produktionsleitern




Fimma + Maderalia 2026: Gezielte Ansprache von Produktionsleitern














Santi Riera, Präsident des Fimma-Organisationskomitees. Foto: Fimma



Santi Riera, der Präsident des Fimma-Organisationskomitees, bekräftigt das Engagement der Fimma + Maderalia, das Besucherprofil weiter zu professionalisieren und das Einkaufserlebnis für die nächste Ausgabe vom 10. bis 13. November 2026 in der Feria Valencia zu verbessern.


In einem Umfeld, in dem Technologie nicht mehr nur eine Ergänzung ist, sondern zum Dreh- und Angelpunkt der Rentabilität geworden ist, hebt Riera die Rolle der Messe als Wendepunkt hervor: „Die Fimma 2026 wird entscheidend dazu beitragen, eine stärker automatisierte, effizientere und wettbewerbsfähigere Industrie zu schaffen.“ Unter den wichtigsten Neuerungen hebt er die Strategie hervor, nicht nur Führungskräfte, sondern auch Fachkräfte – Produktionsleiter und Produktionsmanager – anzusprechen. Das Ziel ist klar: die Entscheidungsfindung beim Maschinenkauf zu verbessern. Zu diesem Zweck wird die Messe diese Fachleute dazu ermutigen, in Valencia zu bleiben, und eine eingehendere Analyse technologischer Lösungen fördern.


Die Auftragslage entwickle sich Riera zufolge schneller als in früheren Ausgaben, was auf eine bemerkenswerte Stabilität hindeute. „Wir verzeichnen sowohl bei der Ausstellerzahl als auch bei der belegten Fläche ein Wachstum“, sagt er. Ein wichtiger Indikator sei die Rückkehr italienischer Unternehmen, deren Präsenz bestätige, dass die Fimma ein Barometer für den europäischen Markt sei und dass in Spanien ein günstiges Klima herrsche, um bedeutende technologische Innovationen zu präsentieren.


Besonders wichtig ist es den Veranstaltern, die Fachkräfte bzw. Produktionsleiter für mehrere Tage nach Valencia zu bekommen. Fimma-Präsident Riera erklärt das so: „Der teuerste Fehler ist der Kauf einer Maschine, die das Werk später nicht zu bedienen weiß oder nicht nutzen will. Deshalb möchten wir, dass der Produktionsleiter eine Nacht in Valencia bleibt. Eine technologische Lösung lässt sich nicht bei einem vierstündigen Besuch beurteilen. Wenn es uns gelingt, technisches Personal dazu zu bewegen, die Maschinen zu testen, ihre Leistung zu analysieren und die Investition zu validieren, wird die endgültige Entscheidung viel fundierter ausfallen.“


Die Wahl des Monats November als neuen Termin begründet Riera damit, dass die Kaufentscheidungen für das folgende Jahr in der letzten Phase des Jahres getroffen werden. Außerdem können die Veranstalter nach eigenen Angaben so die besten Messehallen, die beste Erreichbarkeit und die beste Logistik garantieren.


Schwerpunkte der nächsten Ausgabe sind die Erschließung neuer Märkte, der technologische Fortschritt und die Förderung des Holzbaus. Dies sind die Faktoren, die Riera zufolge die Wettbewerbsfähigkeit der Branche in den kommenden Jahren prägen werden.




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