Hettich: Stabilität in einem schwierigem Marktumfeld




Hettich: Stabilität in einem schwierigem Marktumfeld














Die Hettich-Führungsmannschaft blickt betont optimistisch in die Zukunft: (v.l.) Timo Pieper, Dr. Andreas Hettich, Jana Schönfeld und Michael Lehmkuhl. Foto: Schwarze



Die Hettich Unternehmensgruppe (Kirchlengern) hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem leichten Rückgang von 2% im Vergleich zu 2024. Bereinigt um Währungskurseffekte entwickelte sich der Umsatz laut Hettich auf Vorjahresniveau. Das Unternehmen stellte zudem in Kirchlengern seine internationale Mehrmarkenstrategie vor.


Der Auslandsanteil am Umsatz betrug rund 79%. Das Investitionsvolumen belief sich 2025 auf 87 Mio. Euro. Die Mittel flossen unter anderem in Innovationen, Produktions- und Logistikstrukturen sowie in den gezielten Ausbau regionaler Marktpräsenz weltweit. Michael Lehmkuhl, Geschäftsführer bei Hettich, sagt: „2025 hat gezeigt, wie wichtig klare Prioritäten und flexible Strukturen sind. Wir haben die Marktentwicklungen sehr differenziert analysiert und bewusst entschieden, wo wir aktiv gestalten. Unsere internationale Aufstellung und unsere Innovationsstärke geben uns dabei Stabilität und Handlungsspielraum.“


International gut aufgestellt


Mit Hettich und FGV deckt die Gruppe laut eigener Aussage bewusst unterschiedliche Marktsegmente ab und spricht klar differenzierte Kundenbedürfnisse an. Beide Marken verfügen über eine eigenständige Identität. Ein weiterer Schwerpunkt legt das Unternehmen auf dem Ausbau regionaler Marktpräsenz. Mit der neu gegründeten Gesellschaft Hettich Central Asia in Kasachstan will Hettich seine Position in zentralasiatischen Wachstumsmärkten stärken.


„Unser Anspruch ist es, Hettich langfristig wettbewerbsfähig und flexibel aufzustellen“, sagt Jana Schönfeld, Geschäftsführerin bei Hettich. „Das bedeutet, externe Rahmenbedingungen realistisch einzuordnen und zugleich Verantwortung für die eigene Ausrichtung zu übernehmen. Unser starkes Miteinander und unsere internationale Zusammenarbeit sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.“


Für 2026 rechnet die Hettich Gruppe nicht mit einer schnellen, flächendeckenden Markterholung. Gleichzeitig bleiben langfristige Wachstumsperspektiven bestehen, insbesondere in ausgewählten internationalen Regionen und im Bereich modularer Lösungen.




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