ifo: Geschäftsklimaindex sinkt leicht






Der Geschäftsklima hat sich minimal verschlechtert. Der Index des ifo-Instituts (München) ist im Juli auf 101,7 Punkte gesunken, nach 101,8 Punkten im Juni. Die Unternehmer waren etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Jedoch nahmen sie ihre Erwartungen etwas zurück. Die deutsche Wirtschaft setzt ihre Expansion in verlangsamter Gangart fort.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index das sechste Mal in Folge gesunken. Grund hierfür waren merklich schlechtere Lageeinschätzungen der Industriefirmen. Der Lageindikator liegt jedoch weiterhin deutlich über seinem langfristigen Durchschnitt. Die Erwartungen der Unternehmen blieben hingegen nahezu unverändert leicht optimistisch. Die Nachfragedynamik verlor an Schwung. Die Kapazitätsauslastung blieb unverändert bei 87,7 Prozent.
Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Dienstleister korrigierten sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen nach oben. Ein Grund war die anziehende Nachfrage nach Dienstleistungen.
Im Handel ist der Index gesunken. Zwar waren die Händler mit ihrer aktuellen Lage zufriedener, jedoch nahm die Skepsis mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten zu. Dies gilt insbesondere für den Einzelhandel.
Im Bauhauptgewerbe hat der Geschäftsklimaindex ein neues Rekordhoch erreicht. Der Anstieg ist der stärkste jemals beobachtete. Gleiches gilt für den Lageindikator, der deutlich nach oben korrigiert wurde. Auch die Erwartungen sind optimistischer ausgefallen. Das Bauhauptgewerbe befindet sich im Boom.






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