Interzum 2027: Strategische Resilienz als Zukunftsthema




Interzum 2027: Strategische Resilienz als Zukunftsthema














Foto: Koelnmesse GmbH / Oliver Wachenfeld



Köln. Die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe der Interzum, die vom 11. bis zum 14. Mai 2027 in Köln stattfindet, schreiten voran: Mit dem neuen Leitthema „Beyond Boundaries: Elevating Strategic Resilience“ will die Messe für Möbelfertigung und Interior Design die strategische Resilienz als Zukunftsthema der internationalen Möbelzulieferindustrie in den Fokus stellen.


Strategic Resilience steht laut den Veranstaltern für die Fähigkeit von Unternehmen, sich flexibel auf veränderte Marktbedingungen einzustellen und ihre Geschäftsmodelle sowie Wertschöpfungsketten langfristig wettbewerbsfähig auszurichten. Dabei gehe es nicht allein um Krisenfestigkeit, sondern vor allem um Anpassungsfähigkeit, strategische Weiterentwicklung und die aktive Gestaltung widerstandsfähiger Unternehmens- und Lieferstrukturen.


Maik Fischer, Director der Interzum, sagt: „Strategische Resilienz ist zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für die internationale Zulieferindustrie geworden. Mit dem Leitthema der Interzum 2027 schaffen wir einen gemeinsamen Rahmen, der Orientierung bietet, den internationalen Branchendialog fördert und Zukunftsstrategien sowie Innovationen sichtbar macht. Die Interzum bringt führende Unternehmen, renommierte Experten und ein hochkarätiges Fachpublikum zusammen und zeigt, mit welchen Materialien, Komponenten, Technologien und Konzepten die Branche den Wandel aktiv gestaltet.“


Drei Trendfelder prägen die inhaltliche Ausrichtung


Unter dem Dach von Strategic Resilience stellt die Interzum 2027 insbesondere drei Entwicklungen in den Mittelpunkt:


Der Begriff „Collaboration“ soll für den Aufbau neuer Partnerschaften und kollaborativer Netzwerke entlang der gesamten Wertschöpfungskette stehen. Unternehmen schließen sich zusammen, um Synergien zu nutzen, gemeinsame und ganzheitliche Lösungen anzubieten, effizienter zu produzieren und kürzere Lieferzeiten zu ermöglichen. Zusätzliche Dynamik soll durch neue Technologien wie den Digitalen Produktpass oder Digitale Zwillinge entstehen.


„Regionalization“ beschreibt den Trend, Produktions- und Lieferstrukturen näher an wichtige Absatzmärkte zu verlagern. Der Auf- oder Ausbau lokaler Produktionsstätten in strategisch wichtigen Wachstumsmärkten werde zunehmend als Wettbewerbsvorteil gesehen. Die lokale Fertigung soll schnellere Reaktionszeiten, eine stärkere Anpassung von Produkten und Dienstleistungen an lokale Marktanforderungen sowie kürzere Transportwege ermöglichen.


Der Begriff „Sourcing Optimization“ umfasst Strategien für resilientere Lieferketten. Diversifizierte Beschaffung, digitale Prozesse und langfristige Partnerschaften sollen Unternehmen dabei helfen, Risiken zu minimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Gleichzeitig gewinne effizientes Prozessmanagement sowie Partner mit technologischem Know-how und hoher regulatorischer Kompetenz weiter an Bedeutung.


Neben diesen drei Trends bleibt das Leitthema laut den Veranstaltern offen für weitere Zukunftsthemen im Kontext von Strategic Resilience – von Kreislaufwirtschaft und Automatisierung über Miniaturisierung bis hin zu ganzheitlichen und adaptiven Lösungsansätzen. So sollen aktuelle Markttrends mit individuellen Antworten der Unternehmen verbunden und neue Perspektiven auf die Zukunft der Branche eröffnet werden.




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