Interzum: Virtuelle Ausgabe in den Startlöchern




Interzum: Virtuelle Ausgabe in den Startlöchern














Die virtuelle Ausgabe der interzum geht am 4. Mai an den Start. Photo: Koelnmesse



Am 4. Mai geht die diesjährige Ausgabe der interzum an den Start. Statt einer Präsenzmesse findet die Zulieferschau dieses Mal als virtuelle Veranstaltung statt und nennt sich interzum@home. Laut Angaben der Koelnmesse (Köln) werden über 130 Unternehmen aus 24 Ländern bis zum 7. Mai an Bord sein.


Wie Oliver Frese (Geschäftsführer der Koelnmesse) im Rahmen einer Pressekonferenz informierte, sei die Koelnmesse als Veranstalter mit der Beteiligung an der virtuellen Ausgabe zufrieden. Vergleichbare Veranstaltungen während der Corona-Pandemie hätten nicht mit einer ähnlich hohen Beteiligung aufwarten können. Auch Matthias Pollmann (Geschäftsbereichsleiter Messemanagement) sprach von einem "sehr guten" Ergebnis und dankte den Zulieferunternehmen für ihr großes Engagement und die Unterstützung für die Zulieferschau. Gleichzeitig machten beide darauf aufmerksam, dass die nächste Präsenzausgabe im Jahr 2023 (9. – 12. Mai) voraussichtlich alshybride Veranstaltung durchgeführt werde.


Nach ihren Worten könnte durch eine Online-Präsenz die Reichweite der Zulieferschau vergrößert werden. Insbesondere Interessenten aus der zweiten Reihe erhielten dadurch die Möglichkeit, sich über die Neuheiten zu informieren und an dem umfassenden Rahmenprogramm der interzum teilzunehmen. Aus Kostengründen habe diese Zielgruppe bislang vielfach nicht an der Messe teilnehmen können. Zudem könne eine Online-Veranstaltung wie sie Anfang Mai erstmals stattfindet, auch zur weiteren Internationalisierung beitragen. Die Aussteller könnten zusätzliche Kunden, die bislang die Reise nach Köln scheuten, erreichen.


Während der Pressekonferenz machte Maik Fischer (Director der interzum) auf die verschiedenen Networking-Möglichkeiten der Messe wie etwa den "Discovery Graph" sowie den "Lead-Finder" aufmerksam. Damit könnten Interessenten genau diejenigen Produkte und Aussteller finden, für die sie sich interessieren. Informationsvermittlung finde über die "Stages" statt, auf denen sich Zulieferunternehmen mit ihren Produkten kurz vorstellen könnten. Neben diesen "Product-Stages" gebe es jedoch auch die "interzum-Stages" mit namhaften Referenten aus der ganzen Welt, in deren Rahmen zu aktuellen Branchenthemen Informationen und Wissen vermittelt werde. Im Fokus stünden dabei Themen wie Nachhaltigkeit, Recycling, globale Designtrends, smarte Materialien sowie die Digitalisierung, so Fischer.


Auch bei der digitalen Ausgabe der interzum wird der "interzum-award" verliehen und zwar am Eröffnungstag, dem 4. Mai. In einer Live-Schalte wies Prof. Dr. Peter Zec (Initiator und CEO von Red Dot) auf die Bedeutung des Awards hin, der in den vergangenen Jahren zu verstärkten Anstrengungen beim Materialdesign und der Innovationen in der Zulieferindustrie geführt habe.




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