Italienische Maschinenhersteller: Stabile Produktionswerte im Jahr 2025




Italienische Maschinenhersteller: Stabile Produktionswerte im Jahr 2025














Foto: Pexels



Die italienischen Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen haben das Jahr 2025 mit einem Gesamtproduktionswert von 2,40 Mrd. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem leichten Minus von 1% im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus den Zahlen des Verbands der italienischen Holzbearbeitungsmaschinenhersteller Acimall (Mailand) hervor.


Die positive Abweichung gegenüber der vorläufigen Bilanz ist auf eine deutliche Exportbelebung in Verbindung mit der positiven Entwicklung des Inlandsmarkts zurückzuführen. Beide Faktoren glichen die zunächst erwarteten negativen Ergebnisse aus.


Die Exporte erreichten 1,58 Mrd. Euro und lagen damit 6,6% unter dem Vorjahreswert, während sich die Verkäufe auf dem Binnenmarkt auf 816 Mio. Euro beliefen, was einem Plus von 15% gegenüber 2024 entspricht. Die positive Entwicklung des italienischen Marktes zeigt sich auch bei den Importen, die auf 284 Mio. Euro stiegen und damit um 24,5% über dem Vorjahreswert lagen.


Die Handelsbilanz der Branche bleibt damit im Plus und weist einen Überschuss von 1,298 Mrd. Euro aus. Auch beim Marktvolumen in Italien fallen die Zahlen positiv aus: Der scheinbare Marktwert liegt bei 1,10 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 15,4% gegenüber 2024 entspricht.


Dario Corbetta, Direktor von Acimall, sagt: „Trotz mehrerer kritischer Situationen war unsere Branche im vergangenen Jahr dank der Exporte, die 70% der Gesamtproduktion ausmachen, im Grunde stabil. Vor allem aber trug die positive Entwicklung des italienischen Marktes dazu bei und bestätigte damit erneut seine führende Stellung auf globaler Ebene. Das italienische Angebot wird im In- und Ausland weiterhin geschätzt und bleibt konsequent im Premiumsegment des Marktes verankert. Der Fokus liegt dabei eher auf erstklassigen technologischen Lösungen als auf dem Preis. Dieser Trend hat sich mittelfristig verfestigt und zu einem Auswahl- und Bereinigungsprozess unter den Herstellern beigetragen. Letztlich stärkt er jedoch ein Angebot, das auf Dauer Bestand haben wird.“




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