Oberfränkische Polstermöbelindustrie: Stabile Umsatzsteigerung






Oberfranken ist und bleibt das Zentrum der deutschen Polstermöbelindustrie: Vom 27. bis 30. September 2015 laden die oberfränkischen Polstermöbler anlässlich der Hausmessen Oberfranken zum wiederholten Male in ihre Showrooms ein. Unter dem diesjährigen Motto „Maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Ansprüche“ präsentieren 20 Aussteller aus Coburg, Lichtenfels und Umgebung dem Fachpublikum die neuesten Trends der Polstermöbelindustrie.
„Unsere Unternehmen vereinen langjährige Tradition und Erfahrung mit dem Anspruch nach höchster Innovationsfähigkeit. Jeder einzelne Showroom ist somit für sich ein besonderes Erlebnis, das den Möbelhandel zum Staunen und Verweilen einlädt“, so Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayerns. Eingebettet in den Messeherbst bieten die Mitglieder der Oberfränkischen Polstermöbelindustrie der gesamten Möbel- und Einrichtungsbranche neue Ideen und Impulse. Außerdem kann sich der Fachhandel in den Showrooms exklusiv von den attraktiven Kollektionen und Weiterentwicklungen im Bereich der Polstermöbel überzeugen. „Hier finden Sie wegweisende Funktionen, innovative Technik und über Holz, Leder und Stoffe sämtliche zu verarbeitenden Materialien auf höchstem Niveau. Wer sich das entgehen lässt, ist selbst schuld“, meint Dahm und rührt kräftig die Werbetrommel.
Im ersten Halbjahr 2015 wusste sich die bayerische Polstermöbelindustrie bereits gewinnbringend in Szene zu setzen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,9% auf rund 259 Mio. Euro an. „Die Entwicklungen der Auftragseingänge waren von Januar bis Juni 2015 durchweg positiv, gerade der Binnenmarkt war im ersten Quartal 2015 überzeugend“, freut sich Dahm. Nicht zufrieden war der Geschäftsführer derweil mit dem Außenhandel. Zwar habe der Umsatz auch hier ein Wachstum um 3,6% verzeichnen können, allerdings liege der Zuwachs der Importe noch darüber. „Der Importdruck trifft uns in allen Bereichen. Das ist eine Entwicklung, die natürlich alles andere als positiv ist“, betont Dahm. Im Plus lag der Außenhandel im ersten Halbjahr mit Frankreich, der Schweiz und Großbritannien. In Belgien und den Niederlanden entwickelten sich die Exporte dagegen rückläufig. Der Anstieg bei den Polstermöbelimporten stand auf die gesamte Bundesrepublik gesehen mit 6,7% zu Buche.
Besser als für die Polstermöbler verlief das erste Halbjahr für die bayerische Möbelindustrie insgesamt. Sie verzeichnete ein Umsatzwachstum von über 8% auf knapp zwei Mrd. Euro. Der Außenhandel machte rund 700 Mio. Euro davon aus.
„Im Rahmen der Hausmessen möchten wir mit unseren innovativen Produkten wieder verstärkt Begehrlichkeiten bei den Händlern wecken und den Austausch mit ihnen anregen. Es muss unser gemeinsames Bestreben sein, Innovationen und Kundenwünsche aufeinander abzustimmen, damit wir bis zum Jahresende sowie im kommenden Geschäftsjahr ein rundum positives Ergebnis erreichen“, so Dahm.






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