Oberfränkische Polstermöbelindustrie: Umsatzsteigerung um 2 Prozent
Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern. Photo: Archiv
„Vorsichtig optimistisch“ beurteilen Oberfrankens Polstermöbler das Jahr 2014. Im ersten Halbjahr konnte die bayerische Polstermöbelindustrie, die überwiegend in Oberfranken beheimatet ist, einen Umsatz von 255 Mio. Euro erwirtschaften. Die Entwicklung sei damit im ersten Halbjahr, verbunden mit einer leichten Umsatzsteigerung von knapp 2 Prozent, stabil, so Christian Dahm, Geschäftsführer des Verbandes der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayerns, zu Beginn der diesjährigen Hausmessen Oberfranken.
Vom 28. September bis zum 1. Oktober lädt die oberfränkische Polstermöbelindustrie erneut in ihre Showrooms ein. „Die Hausmessen bilden im Herbst wieder das Zentrum der europäischen Polstermöbelindustrie“, so Dahm weiter. Mehr als 20 Unternehmen der Region präsentieren dort dem Fachpublikum die neuesten Designs, Trends und Innovationen.
Auf der Hausmesse zeigt die Polstermöbelindustrie viele neue Ideen und Konzepte. In den Showrooms der Hersteller finden Fachhandel und Einkaufsverbände die gesamte Sortimentsbreite und -tiefe der Kollektionen. „Nur in Oberfranken bekommen unsere Partner diese Vielfalt an handwerklichem Können, zeitgemäßem Design und technischen Neuheiten geboten. Damit setzen wir frische Impulse für die kommenden umsatzstarken Monate“, wie Dahm betont.
Die Region Oberfranken punktet vor allem mit ihrer attraktiven Infrastruktur aus kurzen Wegen. Hier findet sich die geballte Polstermöbelkompetenz konzentriert auf engstem Raum. Derzeit fertigen in Bayern mit dem traditionellen Polstermöbelstandort Oberfranken mehr als 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Polstermöbel.
Für das Gesamtjahr 2014 erwartet die oberfränkische Polstermöbelindustrie ein knappes Umsatzplus. „Den Startschuss für ein weiteres spannendes Jahr geben traditionell unsere Hausmessen. Wer da von Handelsseite nicht dabei ist, wird eindeutig etwas verpassen “, freut sich Dahm.
