Striebig: Übernimmt Otto Martin
Striebig: Übernimmt Otto Martin

Die Schweizer Striebig AG (Luzern) übernimmt 100% der Anteile der deutschen Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Ottobeuren. Mit dieser Übernahme bündeln die beiden traditionsreichen Maschinenbauunternehmen ihre Kompetenzen im Bereich hochwertiger Holzbearbeitungsmaschinen.
Durch den Zusammenschluss sollen sich die Produktprogramme der beiden Unternehmen ergänzen: Striebig ist ein global agierender Hersteller für vertikale Plattensägen und damit verbundene Zuschnitt-Lösungen. Martin bietet ein breites Portfolio an Formatkreissägen, Tischfräsen, Hobel- und Schleifmaschinen. Durch die Übernahme soll national und international ein erweitertes Angebot für die Marktpartner in der präzisen und qualitativ hochstehenden Verarbeitung entstehen.
Robert Haas, Geschäftsführer der Striebig AG, sagt: „Mit Martin übernehmen wir einen der renommiertesten Hersteller im Premiumsegment der Holzbearbeitungsmaschinen. Genau wie den bisherigen Eigentümern ist es auch uns ein wichtiges Anliegen, den Standort Ottobeuren zu sichern und gemeinsam weiterzuentwickeln. Beide Unternehmen teilen die gleichen Werte: Höchste Qualität, technologische Präzision und eine klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Märkte. Vor allem das Handwerk werden wir gemeinsam weiter stärken.“
Gleichzeitig sieht Striebig im Zusammenschluss Wachstumspotenzial: „Das Maschinenprogramm von Martin ergänzt unser Portfolio perfekt. Gemeinsam bieten wir dem Markt künftig umfassendere Lösungen an. Unsere Marktposition können wir in allen Märkten weiter ausbauen. Insgesamt gewinnen wir an Innovation und Geschwindigkeit bei der Produktentwicklung“, sagt Stefan Moor. Er verantwortet als Geschäftsführer bei Striebig die Bereiche Operation und Engineering.
Otto Martin-Geschäftsführer Uwe Schiemann ergänzt: „Beide Unternehmen verfügen über eine ähnliche Unternehmenskultur. Sie stehen für höchste Qualität, Performance, Präzision und eine klare Premiumposition im Markt. Gemeinsam können Martin und Striebig ihre technologische Innovationskraft beschleunigen und weiter ausbauen.“
Die bisherigen Martin-Eigentümer stammen aus der Gründerfamilie des Unternehmens. Die Familiengesellschafter wollen mit ihrer Verkaufsentscheidung laut eigener Aussage die langfristige Zukunft des Unternehmens sichern. Ziel des Zusammenschlusses sei es daher, die Stärken beider Unternehmen zu bündeln, auszubauen und die Premiummarken Martin und Striebig langfristig im Markt weiter zu etablieren.
