Surteco Group: Finanzierung bis 2029 gesichert
Surteco Group: Finanzierung bis 2029 gesichert

Die Surteco Group SE (Buttenwiesen) hat die Verhandlungen mit ihren Finanzierungspartnern zur langfristigen Sicherstellung ihrer Finanzierung erfolgreich abgeschlossen. Im Ergebnis wurde eine Vereinbarung erzielt, die die bestehenden Finanzverbindlichkeiten über einen Zeitraum von drei Jahren bis zum 28. Dezember 2029 absichert.
In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft die Erstellung eines Gutachtens in Anlehnung an den IDW S6-Standard beauftragt, das sich derzeit im Entwurf befindet. Auf dessen Grundlage hat sie sich mit den finanzierenden Banken und Schuldscheininhabern auf Maßnahmen zur Stärkung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage bis 2029 verständigt. Dieses basiert auf der bestehenden Konzernstruktur, ohne eventuelle Veräußerungen und zeigt die Fortführungsfähigkeit des Unternehmens.
Parallel dazu treibt Surteco die strategische Weiterentwicklung des Konzerns weiterhin konsequent voran. Dazu zählt auch die Prüfung einer möglichen Veräußerung der Geschäftsbereiche Profiles und/oder Edgebands, die ergebnisoffen erfolgen soll. Die Entscheidung über einen möglichen Verkauf treffen die Organe der Surteco Group laut eigener Aussage ausschließlich in eigener Verantwortung. Im Falle einer Veräußerung würden Verkaufserlöse zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten eingesetzt werden. Die Gesellschaft werde ihre Managementkapazitäten temporär mit Transformations- und Restrukturierungsexpertise verstärken.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Vereinbarung stärkt Surteco ihre finanzielle Stabilität und gewinnt laut eigener Aussage zusätzlichen Handlungsspielraum, um die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gezielt voranzutreiben.
Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2025
Der Umsatz des Surteco Konzerns lag im Geschäftsjahr 2025 mit 821,2 Mio. Euro um 4% unter dem Vorjahreswert. Unter Berücksichtigung von negativen Währungskurseffekten gegenüber dem Vorjahr und dem Umsatzrückgang aus dem eingestellten Geschäft mit Imprägnaten beträgt der organische Umsatzrückgang 2%. Das EBITDA gab um 24% auf 72,1 Mio. Euro nach (Vorjahr: 94,4 Mio. Euro) und das bereinigte EBITDA (bereinigt um Sondereffekte wie Transaktions- und Beratungskosten) fiel um 16% auf 80,2 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) betrug 13,7 Mio. Euro. Nach Abzug von Steuern und einem Finanzergebnis, das von negativen Währungskurseffekten beeinflusst ist, fiel ein Konzernfehlbetrag von -14,3 Mio. Euro an, nach einem Konzerngewinn von 8,4 Mio. Euro im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 780 und 830 Mio. Euro und mit einem bereinigten EBITDA zwischen 70 und 90 Mio. Euro.
