VDM: Zufriedenheit über Entgegenkommen des VME






Der VDM-Verband der Deutschen Möbelindustrie (Bad Honnef). zeigt sich erleichtert über die an diesem Mittwoch getroffene Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder zur Komplettöffnung aller Geschäfte unter Hygiene- und Zutrittsauflagen. „Unsere Branche ist dringend auf weitere flächenunabhängige Öffnungen im Möbelhandel angewiesen“, betont VDM-Geschäftsführer Jan Kurth.
Wie es in der Mitteilung weiter heißt, sei der Auftragseingang der heimischen Möbelhersteller seit Beginn der Corona-Krise um deutlich mehr als 20 Prozent eingebrochen. Beim derzeitigen Hochfahren der Produktion könnten jedoch vereinzelte Unregelmäßigkeiten und Verzögerungen nicht komplett ausgeschlossen werden. Dies betreffe ursächlich beispielsweise die Verfügbarkeit von Zulieferteilen, Ausfälle des Personals oder Herausforderungen aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Öffnungen des Möbelhandels, was zu Verzögerungen bei den Lieferzeiten an den Handel führen könne.
Der VDM wies darauf hin, dass die Möbelindustrie schon frühzeitig vor diesem Hintergrund ein Moratorium bei den Konventionalstrafen gefordert habe, daher begrüße der VDM ausdrücklich die entsprechende Ankündigung des Bielefelder Möbeleinkaufsverbunds Einrichtungspartnerring VME, im Fall von Corona-bedingten Lieferverzögerungen bis Ende des Jahres auf die Berechnung von Konventionalstrafen zu verzichten. In diesen Krisenzeiten sei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Branche besonders notwendig, und Corona sei ein klassischer Fall von höherer Gewalt, betont Kurth. Er appelliert an den gesamten Möbelhandel, diesem Positivbeispiel zu folgen. ba






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