Verband der deutschen Parkettindustrie: Produktion bleibt stabil
Mitgliederversammlung des Verbandes der deutschen Parkettindustrie: Vorstandsmitglied Ansgar Igelbrink (Bauwerk) mit dem vdp-Vorsitzenden Michael Schmid (Jaso), Verbandsgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas und Parador-Chef Volkmar Halbe (v.l.). Photo: vdp/Hanno
Auf stabilem Niveau hat sich die Produktion der deutschen Parketthersteller in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal gehalten. Eine verbandsinterne Erhebung, die auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp) in Bad Honnef vorgestellt wurde, ergab einen geringfügigen Produktionsrückgang im ersten Quartal 2014 um 0,5% auf 2,7 Mio. qm. „Die positive Baukonjunktur und die robuste Inlandsnachfrage trugen zu einem ausgeglichenen Ergebnis zum Jahresstart bei“, erklärte der vdp-Vorsitzende Michael Schmid.
Den Gewinner zum Jahresauftakt stellt die dreischichtige Landhausdiele dar, die sich gegen den Trend um 16% auf insgesamt 1,2 Mio. qm verbessern konnte. Demgegenüber stehen nach Angaben des vdp das zweischichtige (-15,1%) sowie das dreischichtige (-10,8%) Mehrschichtparkett als Verlierer fest.
Das Gesamtjahr 2013 schlossen die vdp-Mitgliedsunternehmen mit einem Produktionsrückgang von 5,3% auf 10,7 Mio. qm ab. Während auch bei dieser Bilanz die dreischichtigen Landhausdielen deutlich um plus 17,2% zulegen konnten, verringerte sich die Produktion von zweischichtigem (-20,1%) und dreischichtigem (-15,7%) Mehrschichtparkett. „Damit stellen wir fest, dass im ersten Quartal 2014 – wie bereits im Verlauf des vergangenen Jahres von mir prognostiziert – erstmals in der Parkettgeschichte mehr Landhausdielen als Schiffsböden hergestellt wurden“, so Schmid. „Wir versuchen, alles dazu beizutragen, den Rückstand der sonstigen Produktgruppen in den kommenden Quartalen wieder aufzuholen.“
