Weinig: Erfolgreiche Einigung auf Zukunftstarifvertrag
Weinig: Erfolgreiche Einigung auf Zukunftstarifvertrag

Die Weinig Gruppe (Tauberbischofsheim) und ihr Konzernbetriebsrat haben sich gemeinsam mit den Tarifpartnern IG Metall und Arbeitgeberverband Südwestmetall auf einen Zukunftstarifvertrag geeinigt. Die im vergangenen Jahr gesetzten Ziele der „Transformation 2027“ werden damit von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite gleichermaßen getragen und unterstützt.
Am Standort Malterdingen soll im Zuge der strukturellen Anpassungen die Produktion zum Jahresende 2026 eingestellt und an bestehende deutsche Produktionsstandorte verlagert werden. Die Produkte sollen unverändert im Portfolio des Unternehmens bleiben. Zudem bleiben Vertrieb, Service und Konstruktion in Malterdingen erhalten, so Weinig.
Im Rahmen des Programms „Transformation 2027“ investierte die Gruppe in den vergangenen vier Jahren insgesamt 120 Mio. Euro in moderne Produktionsstätten, Logistik, effiziente Prozesse und ihr Produktportfolio.
Die Einigung schaffe einen verlässlichen Rahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern. Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Weinig Gruppe, sagt: „Wir wissen genau, welche Herausforderungen vor uns liegen und welche Schritte jetzt erforderlich sind. Mit dem Zukunftstarifvertrag haben wir die Grundlage geschaffen, die Transformation gemeinsam und konsequent umzusetzen. Mit dieser Maßnahme schaffen wir es, die verbleibenden deutschen Standorte leistungsfähiger aufzustellen. Jetzt geht es darum, diesen Weg geschlossen weiterzugehen.“
Harald Gans, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Tauberbischofsheim, ergänzt: „Der Zukunftstarifvertrag verfolgt ein zentrales Ziel: Die verbleibenden Standorte der Weinig Gruppe langfristig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Durch verschiedene Maßnahmen wird ein fairer und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähiger Rahmen geschaffen. Weinig und die IG Metall stellen damit sicher, dass die Standorte auch in Zukunft attraktiv bleiben.“
