Weinig: Passt Unternehmensstruktur an
Weinig: Passt Unternehmensstruktur an

Mit dem Programm „Transformation 2027“ richtet der Maschinen- und Anlagenbauer Weinig seine Strukturen neu aus und will die Technologiestandorte in Deutschland stärken.
Von den Standorten Malterdingen und Alfeld wird die Produktion in diesem Rahmen unter anderem an die zwei Standorte Illertissen und Tauberbischofsheim verlagert. An beiden Niederlassungen sollen Vertrieb, Service und Konstruktion erhalten bleiben. Insgesamt sind von den strukturellen Veränderungen voraussichtlich rund 400 Stellen betroffen, hauptsächlich in Deutschland.
Weinig ist laut eigener Aussage in enger Zusammenarbeit mit Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall dabei, alle Möglichkeiten einer sozialverträglichen Umsetzung zu nutzen. Das Programm „Transformation 2027“ beinhalte dabei auch stärkere Zentralisierung, optimierte Abläufe und gezielte Effizienzsteigerungen.
Am Stammsitz Tauberbischofsheim wurde zudem für 68 Mio. Euro ein hochautomatisiertes Logistik- und Fertigungszentrum gebaut. Weitere 40 Mio. Euro flossen in die Erweiterung des Produktportfolios. In Voitsberg (Österreich) wurden zudem 12 Mio. Euro in Montage, Fertigung und Logistik investiert. Diese strategischen Investitionen sollen nun bei der effizienten Umsetzung der Transformation helfen. Als erklärtes Ziel nennt Weinig profitables Wachstum als Technologie- und Qualitätsführer mit einem breiten Produktportfolio vom wirtschaftlichen Standardprodukt bis in den High-End-Bereich.
Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender der Weinig Gruppe sagt dazu: „Wir haben eine Rekordsumme investiert, um als Technologieführer in Europa produzieren zu können. Mit der hochautomatisierten Fertigung in Tauberbischofsheim setzen wir Maßstäbe in der Branche. Jetzt passen wir unsere Strukturen an diese neue Leistungsfähigkeit an.“
