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Interprint: Pick Your Green!
Interprint: Pick Your Green!

Interprint bietet vier nachhaltige Papiere für den Dekordruck | Neue Konzepte
Nachhaltigkeit im Dekordruck ist längst kein isoliertes Materialthema mehr. Der Erwartungsdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist spürbar gestiegen. Regulatorische Vorgaben in der EU, Handel, Verarbeiter und Endkunden fordern zunehmend Materialien, die auch ökologische Kriterien erfüllen – nachvollziehbar, zertifiziert und skalierbar. Entscheidend ist dabei: Es geht nicht um Greenwashing, sondern um tatsächlich belegbare Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette.
Aber wie lassen sich Anforderungen zu mehr Nachhaltigkeit mit den hohen technischen Ansprüchen des Dekordrucks vereinbaren? Der international agierende Dekordrucker Interprint fördert bereits seit über 15 Jahren gemeinsam mit Zulieferern die Entwicklung hochwertiger, nachhaltiger Dekorpapiere. Kontinuierlich hat Interprint neue Materiallösungen getestet, validiert und in die Praxis überführt. Mit „Pick Your Green!“ legt Interprint heute ein Portfolio mit vier differenzierten Ansätzen vor, die nicht nur nachhaltige Alternativen für den analogen und digitalen Dekordruck bilden, sondern deren Wirkung und Herkunft auch belastbar nachgewiesen werden können.
Cradle-to-Cradle-Zertifizierung
Vermutlich gibt es weltweit keine anspruchsvollere Nachhaltigkeitszertifizierung als den Cradle-to-Cradle-Standard. Denn er bewertet nicht nur die Zusammensetzung und Sicherheit eines Produkts entlang der Lieferkette, sondern auch seine umfassenden ökologischen und sozialen Auswirkungen. Interprint kann für diese speziellen C2C-Papiere nachweisen, dass nur Rohstoffe aus dem Papierrecycling sowie FSC-zertifizierte Zellulose aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet werden. Hinzu kommen weitere nachweisbare, transparente und rückverfolgbare Aspekte wie nachhaltige Energieerzeugung sowie wasser- und ressourcenschonende Produktionsprozesse bei der Papierherstellung des Interprint-Partners Cartiere di Guarcino. Die Nachhaltigkeit ist somit kein leeres Versprechen, sondern eine messbare und zertifizierbare Größe. Ideal also für Unternehmen, die eine transparente, nachhaltige Kreislaufwirtschaft mit Zertifizierung erwarten. Auch Interprint reiht sich als nachhaltiges Unternehmen in diesen Kreislauf ein. Beispielsweise hat Interprint Deutschland 2025 44% der verbrauchten Energie selbst generiert sowie Produktionsprozesse und Logistik optimiert.
Recyclingpapier
Kunden, die bewährte Nachhaltigkeit suchen und einen klar reduzierten ökologischen Fußabdruck erwarten, wählen bei Interprint das Recyclingpapier. Bis zu 25 % CO²-Reduzierung gegenüber Standard-Dekorpapier – das erzielt Interprint mit seinen nachhaltigen Alternativen aus recycelten Fasern, welche der Spezialpapieranbieter Felix Schoeller made in Germany bereitstellt. Die Druckqualität bleibt hoch, die Optik hochwertig. Hohe Lichtechtheit und gleichbleibende Oberflächeneigenschaften überraschen auch kritischste Einkäufer. 2025 stellte Interprint zum Beispiel das beliebte Dekor „Tailor Oak“ auf diesem alternativen Papiertyp vor.
Silphie-Papier
Silphie ist vermutlich wenigen ein Begriff. Dabei ist Silphie äußerst reizvoll. Eine Pflanze, die für die Biogasproduktion in Deutschland angebaut wird – regional, ressourcenschonend, schnell nachwachsend und mit sehr gutem CO²-Fußabdruck. Als mehrjährige Kulturpflanze ist sie mindestens 10 Jahre nutzbar, blüht lange, und Bienen lieben sie. Was nach der Ernte übrig bleibt und nicht verwendet wird, bildet die Basis für ein innovatives Papier. Mit sichtbaren Fasern. Mit besonderer Ästhetik. Mit jeweils einzigartigen Oberflächen. Und genau diese Einzigartigkeit kann bewusst Teil eines neuen Designs sein. So wird die scheinbare „Unvollkommenheit“ zum Markenzeichen spezieller Kreativ- oder Steindekore. Designer, die ihren Produkten neben einer besonderen Optik auch eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsstory geben möchten, entscheiden sich häufig für die Materialinnovation von Interprint und Felix Schoeller.
Second-Harvest-Papier
Mit dem Dekordruck auf Second-Harvest-Papier des Herstellers Felix Schoeller New Materials mit Sitz in China beweist Interprint seit 2023, dass sich selbst aus Ernteresten schnell nachwachsender Pflanzen nachhaltige und hochwertige Dekorpapiere fertigen lassen. Die ansonsten überschüssigen Reste der ersten Ernte wurden bislang meist klimaschädlich verbrannt. Für den Dekordruck wird also nichts extra angebaut, sondern vielmehr ressourcenschonend genutzt, was bereits vorhanden ist und ansonsten verloren wäre. Zero Waste in Reinform.
Vier Alternativen und klare Empfehlungen
So mancher stellt sich jetzt die Frage: „Welche Art der Nachhaltigkeit passt zu meinen Produkten?“ Interprint sieht sich in dieser Frage selbst als Innovationsführer und ist davon überzeugt, für jede Anforderung die passende Papierempfehlung zu haben. „Ziel für alle sollte in Zukunft sein, aus der bislang noch exklusiven Nachhaltigkeit eine neue Normalität für Produktion und Produkte zu schaffen. Interprint hat vor langer Zeit die ersten Schritte gewagt und ist ein gutes Stück als Pionier vorausgegangen. Nun gilt für alle: Pick Your Green!“, heißt es von dem Dekordrucker wörtlich.

Vier verschiedene Ansätze, vier verschiedene Papiere, viermal nachhaltiges Dekor: Das „Pick Your Green“-Portfolio von Interprint soll ein großer Schritt in Richtung „Nachhaltigkeit als Normalität“ sein.
