Produkte & Konzepte

SCILM: Ein System aus Lösungen für die Küche




SCILM: Ein System aus Lösungen für die Küche














Der italienische Zulieferer SCILM setzt auf mehr Design und funktionale Lösungen auch in deutschen Küchen. Fotos: SCILM



Beim italienischen Zulieferer SCILM wird seit fast 50 Jahren mit Leidenschaft an Verbesserungen für die Küche gearbeitet | Neue Konzepte


Vor fast 50 Jahren, genauer 1977, wurde die “Società Commerciale Industria Lavorazione Metalli” gegründet und sitzt auch heute noch in Cittadella mitten im italienischen „Furniture District“. Übersetzt bedeutet das schlicht „Metallverarbeitungsunternehmen“, weswegen man  in der Branche heute eigentlich nur noch unter der deutlich prägnanteren Abkürzung SCILM bekannt ist. Die Gründer Loris Beghetto und Paolo Scudiero waren von der Frage angetrieben: „Wie können wir das Küchenerlebnis vereinfachen?“ Sie entwickelten eine Leidenschaft dafür, innovative Lösungen zu entwickeln, und ein Patent folgte dabei auf das andere. Heute stellen sich die Vertreter der zweiten Generation des Familienunternehmens immer noch die gleiche Frage. Nur dass die Antwort von SCILM darauf inzwischen ein ganzes System an Lösungen für die unterschiedlichsten Probleme in der Küche ist. Eine ganze Welt aus sichtbaren und unsichtbaren SCILM-Produkten soll die Arbeit in der Küche einfacher, funktionaler und schöner machen.


Zwei Materialien, ein Spezialist


Der Erfolg von SCILM fußt nicht zuletzt auch auf der intelligenten Kombination von zwei Materialien. Schon 1980 entwickelte man die mit Aluminium beschichtete Kunststoffsockelleiste, die schnell den kompletten südeuropäischen Markt eroberte und quasi zum Standard wurde. Dabei legte man von Beginn an großen Wert darauf, Kompetenz im eigenen Unternehmen zu bündeln, und investierte nicht nur in eine eigene Kunststoff-Extrusion, sondern übernahm 1998 auch den Aluminiumverarbeiter Oxidal, um sich noch breiter im Aluminiumbereich aufzustellen. Die Kombination der beiden Materialien ermöglicht es SCILM heute, eine breite Palette an Produkten gerade für die Küche, aber auch darüber hinaus zu produzieren. Und wie bei den Gründern steht dabei Innovation im Fokus. Und ganz besonders die Montagefreundlichkeit der Produkte. So zum Beispiel mit dem patentierten, magnetischen Befestigungssystem „Blink“ für Sockelleisten, das es den Monteuren  beim Aufbau und auch den Endkunden bei der Wartung der Küche so viel leichter macht.


Wachstum in Deutschland


Seit Anfang dieses Jahres arbeitet man bei SCILM auch mit der Industrievertretung Tigges aus Lippstadt zusammen.  Von der Kooperation mit Marc Tigges und seinem in der ostwestfälischen Küchenindustrie bestens vernetzten Team verspricht man sich nicht nur neue Umsätze, sondern vor allem einen wichtigen Wissenstransfer: „Unsere DNA liegt in Italien, viele Unternehmen in Deutschland haben jedoch individuelle Ansprüche“, erklärt Exportleiter Adalberto Zisa. „Aber eine unserer Stärken ist es, mit unseren Kunden speziell auf ihre Bedürfnisse angepasste Produkte zu entwickeln. Das wollen wir auch auf dem wichtigen deutschen Markt noch stärker als bisher erreichen“. Gemeinsam mit dem langjährigen Area Sales Manager Nenad Simunec soll Marc Tigges nun die großen Potenziale für SCILM bei der deutschen Küchenmöbelindustrie heben. Dass man das kann, hat das Unternehmen längst bewiesen: „60 Prozent der Küchen in Europa werden von nur 20 Unternehmen hergestellt, und 10 davon beliefern wir bereits“, so Vertriebs- und Marketingchef Alessandro Zanotto. Und da sollen nun einige weitere hinzu kommen.


Modernes Portfolio für mehr Wachstum


Das Portfolio für die Wachstumsambitionen hat man bei SCILM bereits, längst besteht die Produktpalette nicht mehr nur aus Sockelleisten und Schrankfüßen für die Küche. Zu den Neuentwicklungen gehören beispielsweise bodentiefe Schrankfronten mit integrierter Luftansaugung, um Wärme und Feuchtigkeit hinter dem Kühlschrank abzuleiten. Oder auch Aluminiumtürrahmen für mehr Design in der Küche, bei der das Scharnier ausschließlich im Aluminiumprofil sitzt, das vor die gekürzte Innenplatte der Vitrine gesetzt wird – wieder eine sehr montagefreundliche Lösung. Herausziehbare Tablare mit Glas oder Holzboden, die sich wenden lassen, um so zwei unterschiedliche Höhen zu erreichen, gehören ebenfalls zu den designorientierten Lösungen, mit denen SCILM nun auch verstärkt auf dem Deutschen Markt punkten will.


Forschung und Entwicklung


Für die Entwicklungspartnerschaften mit der deutschen Möbel- und Küchenindustrie sieht man sich bestens aufgestellt, denn: „Bei SCILM in Italien arbeiten aktuell neun Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung, aber nur drei im Vertrieb – bei den meisten Unternehmen ist es umgekehrt“, so Alessandro Zanotto. Bereits heute sind rund 30 Prozent der Produkte individuelle Entwicklungen für einzelne Kunden. Mit der verstärkten Offensive auf dem deutschen Markt soll dieser Anteil noch einmal deutlich wachsen – eben auch durch das Mitwirken von Marc Tigges und seinem Team.


Und wachsen soll möglichst auch der Umsatz, den die Italiener aktuell mit rund 75 Millionen Euro beziffern. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten und in einem nicht einfachen Wettbewerbsumfeld eine anspruchsvolle, aber machbare Aufgabe. Denn neben Südeuropa und Deutschland liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem US-Markt, wo man bereits seit 2011 mit einer eigenen Vertriebstochter vertreten ist.


Business mit Haltung


Geschäfte machen ist wichtig, Geschäfte richtig machen ist aber noch wichtiger. Deswegen setzt man bei SCILM auf eine Firmenpolitik, die eng an den fünf zentralen Unternehmenswerten orientiert ist, die für alle der rund 180 Mitarbeiter gelten:


Integrität: Gegenüber Gesetzgebern, Zulieferern, Kunden, Mitarbeitern und Stakeholdern Integrität bewahren.


Ergebnisorientiertheit: Dank optimaler Arbeitsumgebung, der Förderung der Mitarbeiter entsprechend ihren Talenten und der Bereitstellung der besten Hardware und Software die besten Ergebnissen erzielen.


Soziale Verantwortung: Nachhaltiges Arbeiten und einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region und der Gesellschaft leisten.


Respekt vor dem Individuum: Bei SCILM vertraut man auf die Menschen, die das Unternehmen ausmachen und darauf, dass diese Menschen sicher arbeiten können.


Beteiligung: Alle Mitarbeiter tragen zum Erfolg des Unternehmens bei und sollen aktiv an der Unternehmensführung beteiligt werden.


 



Das patentierte magnetische Befestigungssystem „Blink“ für die Sockelleisten macht es nicht nur den Monteuren leichter, sondern auch den Endkunden bei Reinigung und Wartung der Küche.


 



Regalsysteme aus Aluminiumprofilen gehören zu den Highlights im gehobenen Küchendesign. SCILM hat diese Systeme ebenso im Programm …


 



… wie Griffmulden aus Aluminium. Leichte Montage und Reinigung lassen die Küche schnell in neuem Glanz erstrahlen.


 



Rund 180 Mitarbeiter produzieren längst nicht mehr nur für den Heimatmarkt. Die Hälfte des Umsatzes wird bereits im Ausland erwirtschaftet, unter anderem in Deutschland und eine eigene Vertriebsgesellschaft in den USA.




Zurück